Son Reus
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Hier sind einige Infos über die Tötungsstation Son Reus in Spanien. Dort werden Jährlich Tausende Hunde und Katzen getötet, da es in Spanien kein Tierschutz gibt ist vieles erlaubt, was eigentlich nicht sein darf.

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eingang son reus

Leider für viele Tiere der Eingang in den Tot.

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Ein verlorenes Leben

(gewidmet allen Hunden in Tötungsstationen)

Zum Leben wurd ich einst geboren,
zum Tode bin ich auserkoren.

Der Zwinger ist sehr klein und eng,
lang’ nicht geputzt und riecht sehr streng.
Bin schwach, mein Fell ist nicht mehr schön,
lästig bin ich … muß nun gehen.

Sie haben mich hierher gebracht
im Dunkeln, mitten in der Nacht.
“Tierheim” stand dort an der Tür,
Für jedes unerwünschte Tier.

Ich sehn’ mich sehr nach einer Hand,
doch niemand hier Erbarmen fand
mit einer Kreatur wie mir.

Der Tierarzt kommt, so sagen sie,
“erlöst” dann dieses Hundevieh.
Ich fürchte mich vor ew’ger Nacht
hätt’ manchem Freude gern gebracht.

So sterb ich nun,
das Gift wirkt schnell
und hoffe: es wird wieder hell
dereinst in einer bess’ren Welt.

 

Die meisten von Ihnen, liebe Tierfreunde, wissen schon, dass es in Spanien üblich ist, die Hunde einfangen zu lassen und dann in so genannten Perreren (Hundeauffangstationen - wir nennen diese treffend Tötungsstationen) unterzubringen. Drei Wochen warten sie dort, erleben Schreckliches, Angst, Sterben und Tod ihrer Zellengenossen, Hunger, Krankheit und Einsamkeit. Die Hölle. Und dann, wenn diese gesetzliche Wartezeit abgelaufen ist, dann werden sie getötet. Sie hofften vielleicht sehnsüchtig Tag für Tag, dass ihr Frauchen oder Herrchen kommt und sie wieder rausholen wird, denn die wenigsten sind Streuner, die meisten haben ein Zuhause. Aber Herrchen und Frauchen kommen nicht. Zu teuer ist die Ordnungsstrafe, die diese für das unerlaubte Frei laufen lassen ihres Hundes zahlen müssten, zusätzlich zur vorgeschriebenen Impfung und zum Mirkochip. Viel billiger, da völlig umsonst ist es doch - und auch viel niedlicher - sich wieder einen neuen kleinen süßen Welpen aus der Nachbarschaft zu holen. Vielleicht ist der dann nicht so dumm wie der alte Hund und lässt sich nicht von den Hundefängern erwischen. Und so kommt der Morgan, an dem die Hunde von den mit Handschuhen "bewaffneten" Männern aus ihrem Zwinger geholt werden. Ganz klein machen sich manche. Weil sie es spüren, spüren dass jetzt auch das mit ihnen passiert, was die Wochen zuvor immer wieder vor ihren Augen, ihren Ohren und ihrer Nase abgelaufen ist.  Was all die Hunde vor ihnen durchleben mussten, während sie selbst noch zitternd in ihren Boxen saßen und nur eines wollten, raus hier und nach Hause. Kein liebes Wort, kein Streicheln, nur ein wortloses Packen, ein mechanisches Halten und dann eine kalte spitze Nadel in die Vene. Das ende ist schmerzhaft und grausam. Und die Hunde gehen den Weg dieses Grauens nur, weil wir Menschen das so entscheiden. Ja und diese Tötungsstationen gibt es in ganz Spanien, überall, in jeder Gemeinde. Eine davon steht auf Mallorca, trägt den Namen Son Reus. Auch wenn sie im Vergleich zu vielen anderen Tötungsstationen wesentlich besser geführt wird und auch wenn dort die Tiere von einem Tierarzt eingeschläfert werden und nicht, wie teilweise anderswo auch heute noch üblich, vergast, totgeschlagen oder sonst wie entsorgt werden - auch dann ist und bleibt es ein Alptraum für die Tiere. Jährlich muss in Son Reus drei- bis viertausend Hunde ihr Leben lassen, die niemandem etwas getan haben, die superlieb und sanftmütig sind, die nur ein Verbrechen begangen haben, geboren worden zu sein. Hund die für ihre Leute durchs Feuer gehen würden und die durch eben selbe Menschen gnadenlos im Stich gelassen werden.

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 Streunende Haustiere werden auf Mallorca nach Vorschrift getötet und zwar nach den Artikeln 29 - 35 der Ley de Protección de Animales. Da heißt es lapidar: “Sobald die gesetzliche Frist verstrichen ist, können die Tiere getötet oder abgegeben werden.” Die gesetzliche Frist, das sind 15 Tage ab dem Zeitpunkt der Aufnahme ins Tierasyl. Dann gibt es noch mal eine Sechs-Tage-Frist, in der das Tier von der Gemeinde  im Amtsblatt der Balearenregierung angezeigt werden muss. Von diesem Moment an können die Tiere eingeschläfert werden, wenn sich kein neuer Besitzer findet. Sogar der Halter selbst kann seinen Hund oder Katze bei der Gemeinde zur Tötung abgeben

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Diese Kerze ist für alle Hunde und Katzen die in Son Reus getötet wurden. Mögen ihre kleinen Seelen im Regenbogenland ihren Frieden finden.

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